Vlnr: Florian Langenmair (Trainer), Michael Martin (Trainer), Johannes Bänsch (Teilnehmer), Florian Meigel (Teilnehmer)

Nach der Arbeit ist vor dem Training

Die Monate vor der Weltmeisterschaft sind hart für Florian Meigel und Johannes Bänsch. Neben ihrer normalen Arbeitszeit opfern die beiden Teilnehmer nahezu jede freie Minute für die Vorbereitung auf die 45. Worldskills in Kazan.

Wenn ihre Kollegen nach einem 8-stündigen Arbeitstag die Werkstatt verlassen und in den wohlverdienten Feierabend gehen, fängt für die beiden Ausnahmekönner das Training an. Von Montag bis Freitag bleiben sie bis zu sechs Stunden in der Werkstatt und trainieren bis spät in den Abend die perfekte Fertigung ihrer Werkstücke. Zusätzlich nutzen die beiden jeden Samstag für das Training.

Weiterhin verbringen die Beiden nahezu Ihren gesamten Jahresurlaub mit Ihren Trainern. Sie besuchen sie regelmäßig zu Trainingswochen in deren Betrieben. Dort bleiben sie dann eine Woche und trainieren intensiv. Sie feilen bis spät in den Abend an Ihrer Technik und perfektionieren weiter die erforderlichen Arbeitsschritte. Freizeit ist in dieser Zeit Mangelware.

 

Vorbereitung ist alles

Die wohl größte Herausforderung im Wettbewerb ist der Faktor Zeit. Bei der Weltmeisterschaft muss die äußerst anspruchsvolle handwerkliche Arbeit innerhalb kürzester Zeit erfolgen. Hier zählt jede Sekunde. Die Organisation der Werkzeuge und Materialien sowie die richtige Reihenfolge der Arbeitsschritte muss immer und immer wieder wiederholt und weiter optimiert werden. Weiterhin sind es die Arbeitsschritte selbst, die bis zur Perfektion trainiert werden müssen. Für Fehler und dessen Korrekturen bleibt beim Wettkampf keine Zeit!

 

Die Konkurrenz schläft nicht

Traditionell gilt das deutsche Schreinerhandwerk als stark. Bei den Worldskills haben die beiden Teilnehmer jedoch mit äußerst starken Gegnern zu kämpfen. Im Gegensatz zum deutschen werden andere Nationalteams besonders stark gefördert. Dadurch sind diese in der Lage deutlich mehr Trainingseinheiten zu absolvieren.

Entmutigen lässt sich das deutsche Nationalteam davon allerdings nicht. Neben außergewöhnlichem handwerklichen Talent besitzen die beiden Teilnehmer eine riesen Portion Ehrgeiz. Daher blicken sowohl die Teilnehmer als auch die Trainier mit großer Zuversicht auf die bevorstehende Weltmeisterschaft.

 

Klebstoffe und Leime von KLEIBERIT kommen zum Einsatz

Florian Meigel und Johannes Bänsch nutzen bei Ihrem Training Klebstoffe von KLEIBERIT. Je nach Anforderung wird ein Leim mit einer langen oder kurzen offenen Zeit genutzt.

So wird bspw. der Weißleim KLEIBERIT 332.0 für Verleimungen von Korpussen, Rahmentüren oder Schubkasten verwendet. Die lange offene Zeit eignet sich besonders für präzise und dichte Verbindungen mit exakten Winkeln. Ist eine kürzere offene Zeit erforderlich kommt beispielsweise der Weißleim KLEIBERIT 303.0 oder KLEIBERIT 303.5 zum Einsatz. Auch PUR Klebstoffe wie der millionenfach bewährte KLEIBERIT 501.0 kommen beim Training der beiden Schreinertalente zum Einsatz. In der Trocknungsphase des Klebstoffs ist die Weiterverarbeitung entweder gar nicht oder nur bedingt möglich. Die Anfangshaftung des Klebstoffs ist hier das ausschlaggebende Kriterium. Das alles muss im Wettkampf berücksichtigt werden. Jeder Arbeitsschritt und jede Wartezeit müssen durch ein präzises Zeitmanagement organisiert werden. Nur so ist es möglich die hochqualitative und anspruchsvolle handwerkliche Arbeit bei Wettkampfbedingungen zu bewerkstelligen.   

Auch der Sekundenkleber KLEIBERIT 851.0 High Tack kommt zum Einsatz. Dieser wird für die Montage von Hilfsmaterialien benötigt. Schablonen, Beilegehölzer oder Splitterschutzhölzer kleben innerhalb weniger Sekunden an der gewünschten Stelle.

Mehr über den Wettbewerb erfahren Sie hier!

Sehen Sie sich das untenstehende Video an und sammeln Sie Eindrücke aus den Trainingseinheiten von Florian Meigel und Johannes Bänsch.